MILCH-WIRTSCHAFT
Die Milchwirtschaft bildet immer noch einen wichtigen Betriebszweig des Bühlhofs, auch wenn sich dieses Geschäft stark verändert hat.
Brachte man die Milch zum Beispiel früher in Kannen und mithilfe von «Bäri» morgens und abends in die Käserei, holt sie nun alle zwei Tage ein Tankwagen ab. Dazwischen arbeitet eine Kühlanlage.
Zurzeit haben wir elf Braunviehkühe. Ihre Milch wird über die Produzentenorganisation der Zentralschweizer Milchproduzenten (PO ZMP) vermarktet.
Die Tiere sind im Sommer täglich auf der Weide, mehrere Monate davon auf der Alp. Im Winter erhalten sie regelmässig Auslauf.


Während der Grünfütterungszeit – meist von März bis November – praktizieren wir die so genannte Vollweide. Das bedeutet, dass wir kein Gras mähen, um es den Kühen zu verfüttern, sondern dass die Tiere ihr Futter selbst abgrasen. Im Stall gibt es als Ergänzung etwas Heu und Mineralsalze, und draussen wie drinnen steht immer frisches Wasser zum Trinken bereit.
Die Kühe sind normalerweise von morgens bis abends auf der Weide; bei grosser Hitze und entsprechender Fliegen-Plage lassen wir sie nur am Morgen kurz hinaus, dafür auch in der Nacht.
Um ein regelmässiges Angebot an Weidegras sowie eine gleichmässige Nutzung und Düngung des Landes zu erreichen, arbeiten wir mit der etwas aufwändigeren «Portionenweide»: Jeden Tag fügen wir ein Stück neue Weidefläche hinzu.
Um diese kleine «Weidenkunde» abzurunden, bleibt noch anzufügen, dass unsere Weiden keine «Dauerweiden» sind, sondern «Mähweiden»: Die Flächen werden abwechselnd gemäht, um Futter für den Winter zu gewinnen (Silo und Heu), und als Weide genutzt.
