BEEREN - H1
Seit 30 Jahren pflanzen wir Beeren an. Zuerst waren es Himbeeren, später kamen Brombeeren, rote Johannisbeeren, schwarze Johannisbeeren (Cassis), Stachelbeeren und Jostabeeren dazu.
In der Regel beginnt der Beerensommer in der zweiten Junihälfte mit den Sommer-Himbeeren. Etwa drei Wochen danach sind die anderen Beerensorten reif, die Haupternte dauert ungefähr drei Wochen. Bei den Himbeeren ernten wir bis Oktober von den Herbstsorten.
Viele Kundinnen und Kunden decken sich direkt auf dem Hof mit frischen Beeren ein. Händler in der Region verkaufen unsere Beeren auf Märkten und in Läden. Gaststätten kreieren feine Desserts damit.


Was uns motiviert - H2
Von Anfang an war uns der Betriebszweig Beeren äusserstwar uns der Betriebszweig Beeren äusserst wichtig.wichtig. So bauten wir für die meisten Plantagen einen Witterungsschutz, der die Pflanzen insbesondere vor Hagelschlag schützt.
Viele Leute freuen sich jedes Jahr auf unsere Beeren. Das motiviert uns, auch künftig in den Anbau zu investieren und uns den Herausforderungen zu stellen, die er mit sich bringt. Wir bilden uns stetig weiter und pflegen im Luzerner Beerenpflanzerverein den Kontakt zu anderen Produzenten.
Die Sache mit Angebot und Nachfrage
Eine Herausforderung ist es etwa, die frischen Beeren möglichst schnell und effizient an die Abnehmer zu bringen. Eine andere besteht darin, Angebot und Nachfrage immer wieder von Neuem auszutarieren. Die Erntemengen sind von der Witterung abhängig und zuweilen nur schwierig im Voraus abzuschätzen.
Die Nachfrage variiert nach Wochentagen. Während der Erntespitze sind die Erträge manchmal höher als die Nachfrage.
Dem wirken wir dann mit einem Sparangebot entgegen. und wir konservieren die Beeren: zu Konfibeeren (gewöhnlich eingefroren) oder indem wir selbst Konfitüren herstellen, ebenso Sirupe und Liköre. An anderen Tagen wiederum können wir der Nachfrage nicht gerecht werden und sind auf das Verständnis unserer Abnehmer angewiesen.


Von schweren Böden und schädlichen Fliegen
Weiter ist der Boden in unserer Region eher schwer und tonig, und es gibt vergleichsweise hohe Jahresniederschläge. Damit die Beeren trotzdem gut gedeihen, setzen wir Komposterde in Foliendämmen ein. Wo es geht, wechseln wir regelmässig den Standort, sodass sich der Boden erholen kann.
Seit einiger Zeit hält die Kirschessigfliege die Beerenproduzenten in unserer Gegend in Atem: ein aus Asien eingeschleppter Schädling, den wir mit verschiedenen Massnahmen fernzuhalten versuchen.
Wie lieben Beeren
Das Beerenbauern-Leben bleibt also spannend. Unsere Freude an den süssen Früchten ist ungebrochen: Wir essen sie selbst nach wie vor sehr gern.

